Apple macht seine Apps schlauer – und einige Aufgaben fast unsichtbar.
Apple Intelligence zieht tiefer in Safari, Passwörter, Nachrichten, Mail, Kalender, Telefon, Home, Kurzbefehle, Image Playground und Fotos ein. Die Idee: KI soll nicht als Extra-App auftreten, sondern dort helfen, wo Nutzer ohnehin arbeiten.
Safari kann offene Tabs künftig automatisch nach Themen sortieren. „Safari analysiert jede Seite, erkennt Ähnlichkeiten und führt verwandte Tabs zusammen.“
Dazu kommt „Notify Me“: Der Browser überwacht auf Wunsch Webseiten, etwa wenn ein Produkt wieder lieferbar ist, und meldet sich bei Änderungen.
Safari wird zum Aufräumer
Auch Sicherheit soll bequemer werden. Die Passwörter-App kann schwache oder kompromittierte Logins auf geeigneten Webseiten automatisch durch starke Passwörter ersetzen.
Apple betont dabei den Datenschutz: Safari teile sensible Browserdaten mit niemandem, „nicht einmal mit Apple“.
Mehr Kontext in Nachrichten und Kalender
Nachrichten erkennt Gesprächsinhalte und schlägt Aktionen vor, etwa Erinnerungen, Notizen oder passende Fotos aus der Mediathek. Mail bietet kontextbezogene Aktionen, auch mit Drittanbieter-Apps.
Im Kalender lassen sich Termine per natürlicher Sprache anlegen und ändern. Die Telefon-App zeigt beim Anruf eines Unternehmens passende Infos an, etwa Buchungscodes aus Mail. Laut Apple schaut sie dabei darauf, wen man anruft, „nicht was man sagt“.
KI für Zuhause und Kurzbefehle
In Home fasst Apple Intelligence zusammengehörige Geräte-Mitteilungen zu einer laufenden Aktivität zusammen. Kompatible Kameras können Clips beschreiben, relevante Aufnahmen verbinden und durchsuchbar machen – inklusive 4K-Wiedergabe auf unterstützten Kameras.
Kurzbefehle werden einfacher: Nutzer beschreiben eine Automatisierung in normaler Sprache, Apple Intelligence baut daraus die nötigen Schritte.
Bilder werden wichtiger
Image Playground kann künftig hochwertigere Bilder in fast jedem Stil erzeugen, auch fotorealistisch.
Die Fotos-App bekommt bessere Retusche, ein Erweitern-Werkzeug und „Spatial Reframing“, mit dem sich der Bildausschnitt nachträglich so verändern lässt, als wäre die Kamera anders positioniert gewesen.
Nicht alles unbegrenzt gratis
Die neuen Funktionen kommen in allen von Apple Intelligence unterstützten Sprachen. Sie sind grundsätzlich Teil der neuen Software, einige serverbasierte Funktionen – darunter Bildgenerierung – haben aber Tageslimits.
Mehr Nutzung gibt es mit den meisten iCloud+-Abos. Wichtig für Europa: Die neue Siri-KI startet zunächst nicht in der EU.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

