In einem denkwürdigen, internen Krisentreffen im Jahr 2025 soll Apple deine KI-Pläne neu sortiert haben.
Apple steht beim Thema KI seit Monaten unter Druck. Apple Intelligence startete holprig, die große Siri-Erneuerung verzögerte sich mehrfach. Ein internes Treffen Anfang 2025 soll den Kurs deutlich verändert haben.
Apple erkannte offenbar, wie groß das Siri-Problem war
Laut einem Bericht von Bloomberg trafen sich damals mehrere Top-Manager in der Nähe der Software-Abteilung. Tim Cook war demnach nicht dabei, der inzwischen zurückgetretene COO Jeff Williams soll das Treffen aber eröffnet haben.
Im Raum ging es offenbar um genau die Frage, die viele Nutzer beschäftigt: Warum wirkt Siri auf dem iPhone noch immer so altbacken, während andere KI-Assistenten längst deutlich weiter sind?

Mike Rockwell soll Siri wieder auf Kurs bringen
Eine zentrale Rolle soll Mike Rockwell spielen, der zuvor die Vision Pro verantwortete. Er wurde dem Bericht zufolge von den Teilnehmern als neuer Siri-Verantwortlicher empfohlen – allerdings nicht als kompletter KI-Chef. Diese Empfehlung wurde nach dem Meeting an Tim Cook weitergeleitet.
Craig Federighi soll die Software-Seite stärker an sich gezogen haben. Im Meeting wurde klar, dass Apple einen Experten für KI-Modelle braucht: Später Amar Subramanya geholt. Rockwell sprach über Möglichkeiten, Siri schnell auf Kurs zu bringen:
Daraufhin wurden Gespräche mit Google aufgenommen, um Gemini und Google Cloud für neue Apple Foundation Models zu nutzen.
Tim Cook soll sich darauf hin ungewöhnlich stark in die KI-Roadmap eingemischt haben, was sonst nicht seinem Führungsstil entspricht. Er bat Craig Federighi darum, KI und Siri ernster zu nehmen – seitdem soll die Implementierung nützlicher KI-Funktionen der wichtigstes Punkt in der Entwicklung von iOS und macOS sein.
Wir werden gleich ab 19 Uhr sehen, welche Früchte das Meeting von Anfang 2025 getragen hat.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
