Ein lange streng geheimes Material könnte Apples Hardware-Problem lösen.
Apple arbeitet offenbar seit erstaunlichen 16 Jahren an einer Technologie, die nun erstmals eine zentrale Rolle beim erwarteten Falt-iPhone spielen könnte.
Laut den Leakern Ming-Chi Kuo und Fixed Focus Digital soll das Scharnier des Geräts aus sogenanntem „Liquid Metal“ oder Flüssigmetall bestehen.
Warum Liquid Metal so spannend ist
Dabei handelt es sich um spezielle Metalllegierungen, die mehr als doppelt so stabil wie Titan sein sollen.
Das Material ist korrosionsbeständig, elastisch und kehrt nach Belastungen in seine ursprüngliche Form zurück. Eigenschaften, die perfekt zu den hohen Anforderungen eines faltbaren Smartphones passen.
Exklusivrecht seit 2010
Bereits 2010 sicherte sich Apple exklusive Nutzungsrechte für Liquid Metal in Elektronikgeräten. Damals investierte der Konzern mindestens 10,9 Millionen Dollar in den Hersteller Liquidmetal Technologies.
A new leak backs up recent claims that the folding iPhone hinge will use Liquid Metal, which is technology Apple has been working on since at least 2010. By @WGallagher
— AppleInsider (@appleinsider) June 2, 2026
2015 wurde die Vereinbarung verlängert. Trotz zahlreicher Patente und Forschungsarbeiten kam das Material bisher kaum zum Einsatz.
Bisher nur im SIM-Werkzeug
Tatsächlich fanden Apple-Fans Liquid Metal bislang nur an einer unscheinbaren Stelle: beim kleinen Werkzeug zum Öffnen des SIM-Kartenschachts.
Das könnte sich nun ändern. Sollte das faltbare iPhone im Herbst erscheinen, wäre das Scharnier der erste große Praxiseinsatz der Technologie.
Ein weiterer Leaker behauptet sogar, Apples Lösung könne später zum Industriestandard werden.
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