Schon kleine Krisen reichen – und viele Android-Hersteller geraten ins Wanken.
Der Smartphone-Markt steuert laut Analysten von Counterpoint Research auf einen historischen Einbruch zu. Schuld sind vor allem Engpässe bei Speicherchips, steigende Kosten und internationale Spannungen.
Viele Verbraucher verschieben den Kauf eines neuen Geräts oder greifen zu gebrauchten Smartphones.
Android-Hersteller besonders unter Druck
Vor allem Hersteller, die stark im günstigen und mittleren Preissegment vertreten sind, bekommen die Probleme zu spüren.
Höhere Bauteilpreise drücken die Gewinne, gleichzeitig sinkt die Nachfrage. Die Folge: weniger Modelle, Produktionskürzungen und stärkere Konzentration auf lukrative Geräte.
Apples Premium-Strategie zahlt sich aus
Apple steht deutlich stabiler da. Dank hoher Verkaufspreise, einer eng verzahnten Lieferkette und seines geschlossenen Ökosystems kann sich der Konzern wichtige Komponenten leichter sichern.
Zudem sorgen attraktive Inzahlungnahme-Programme und die enge Verzahnung von iPhone, Mac, iPad und Apple Watch weiterhin für viele Upgrades.
Marktanteile könnten weiter wachsen
Die Zahlen sprechen für sich: Im ersten Quartal 2026 erreichte Apple erstmals nach dem Weihnachtsgeschäft weltweit Platz eins bei den Smartphone-Auslieferungen.
Apple’s iPhone in prime position to take smartphone market share from rivals – Counterpointhttps://t.co/KXyrNbC9hv
— MacDailyNews (@MacDailyNews) June 1, 2026
Der Marktanteil lag bei 21 Prozent, während die iPhone-Verkäufe um fünf Prozent stiegen. Der Gesamtmarkt schrumpfte dagegen um sechs Prozent.
Hier ist das iPhone besonders stark
Besonders stark entwickelte sich Apple zuletzt in China, Indien, Japan und den USA. Experten erwarten deshalb, dass die iPhone-Verkäufe 2026 weitgehend stabil bleiben, während viele Konkurrenten verlieren.
Genau dadurch könnte Apple seinen Vorsprung weiter ausbauen – und dem iPhone zusätzliche Marktanteile sichern.
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