Ein Vorteil, den die Konkurrenz so nicht bieten kann.
Kurz vor der WWDC 2026 ab 8. Juni verdichten sich die Hinweise, wie Apple seine KI-Offensive deutlich ausbauen will.
Der entscheidende Unterschied bei Siri und Apple Intelligence zu vielen Rivalen: Apple will KI-Aufgaben möglichst direkt auf iPhone, iPad oder Mac ausführen lassen – statt die Anfragen an Rechenzentren zu schicken.
Mehr Tempo ohne Umweg
Laut The Information (€) könnten Apples leistungsstarke Chips dabei zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil werden. Während viele andere KI-Dienste auf Server in der Cloud angewiesen sind, sollen Apple-Geräte zahlreiche Aufgaben selbst berechnen können.
Das spart den Umweg über das Internet und sorgt für schnellere Reaktionen.
Datenschutz als Argument
Besonders stark dürfte Apple den Datenschutz betonen. Werden KI-Anfragen direkt auf dem Gerät verarbeitet, bleiben persönliche Daten auf dem iPhone oder Mac.
Nutzer können laut Bericht darauf vertrauen, dass ihre Informationen nicht für Werbung oder andere kommerzielle Zwecke ausgewertet werden.
Günstiger und persönlicher
Der Ansatz spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld: Lokale Berechnungen verursachen für Apple deutlich geringere Kosten als der Betrieb großer KI-Rechenzentren.
As Apple readies big new software announcements at WWDC 2026, the company’s powerhouse chips could be its secret weapon in the AI tech war to come. By @oliverjhaslam
— AppleInsider (@appleinsider) May 28, 2026
Gleichzeitig arbeitet der Konzern offenbar an einer persönlicheren Siri. Dafür soll Apple unter anderem eine kleinere, lokal lauffähige KI auf Basis von Trainingsdaten des Google-Modells Gemini entwickeln.
Weitere KI-Übernahmen möglich
Zudem prüft das Unternehmen angeblich Übernahmen von Spezialisten für On-Device-KI.
Welche Funktionen tatsächlich kommen, zeigt Apple ab dem 8. Juni auf der WWDC. Nutzer werden die Neuerungen nach den Testphasen im Herbst ausprobieren können.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

