In China nutzt die Polizei Datenbrillen, die speziell für den Behördeneinsatz optimiert wurden.
Mit Gesichtserkennung ausgestattet, werden die Smart Glasses für das Verkehrsmanagement, alltägliche Straßenpatrouillen sowie die Suche nach Vermissten eingesetzt. In einem Fall konnte etwa ein älterer Mann innerhalb von 20 Minuten identifiziert und zu seiner Familie zurückgebracht werden.
Neue dystopische Tendenzen in China
Aber: Was als nützliches Hilfsmittel im Alltag erscheint, wirft auch massive Fragen auf. Die Brillen sind mit staatlichen Datenbanken verknüpft, was in einem Land, das über eines der weltweit größten Überwachungssysteme mit Hunderten Millionen Kameras verfügt, eine neue Dimension der mobilen Echtzeit-Überwachung ermöglicht.

Darum darf man von Smart Glasses abraten
Dieser Trend zur technologischen Aufrüstung der Polizei beschränkt sich nicht nur auf China, da auch westliche Behörden zunehmend Interesse an solchen Systemen zeigen. Berichten zufolge prüft die US-Einwanderungsbehörde ICE die Entwicklung eigener Datenbrillen.
Mehr Kontrolle, auch in den USA
Sie könnten Personen in Echtzeit über biometrische Datenbanken abgleichen. Mehr Kontrolle, mehr Überwachung: Diese Tendenz zeigt sich in West und Ost – und Smart Glasses sind überall gerade das Mittel der Wahl.
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