Das iPhone 17 trägt Apple durch ein schwaches Marktquartal – doch die nächsten Probleme zeichnen sich schon ab.
Apple hat im ersten Quartal 2026 erstmals überhaupt in einem Q1 den weltweiten Smartphone-Markt angeführt. Spannend ist das vor allem, weil der Gesamtmarkt eigentlich um 3 Prozent geschrumpft ist.
Apple liegt vorn – Samsung aber fast gleichauf
Apple kam bei den weltweiten Auslieferungen laut Counterpoint auf 21 Prozent Marktanteil und legte im Jahresvergleich um 9 Prozent zu. Samsung landete ebenfalls bei 21 Prozent, die Auslieferungen blieben dort aber ungefähr stabil.
Dahinter folgen Xiaomi mit 12 Prozent, OPPO mit 10 Prozent und vivo mit 7 Prozent. Besonders Xiaomi traf es hart: Die Auslieferungen fielen um 19 Prozent, bei OPPO waren es minus 4 Prozent, bei vivo minus 2 Prozent.

Das iPhone 17 bleibt Apples stärkstes Pferd
Ein großer Treiber war die starke Nachfrage nach dem iPhone 17. Das Modell war bereits als meistverkauftes Smartphone im ersten Quartal genannt worden, die komplette 17er-Reihe belegte dabei die ersten drei Plätze.
Apple halfen offenbar auch eine bessere Steuerung der Lieferkette, stärkere Verkäufe in China und die Fähigkeit, hohe Preise samt Margen zu halten. Ganz entspannt ist die Lage aber nicht: DRAM- und NAND-Speicher bleiben knapp, weil Chipfirmen viel Kapazität in AI-Rechenzentren schieben.
Für Apple könnte das später im Jahr noch spürbarer werden. Counterpoint rechnet damit, dass die Speicherkrise viele Hersteller ähnlich trifft – und sich im schlimmsten Fall bis Ende 2027 ziehen könnte.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
