Beim ersten gewerkschaftlich organisierten Apple Store in den USA spitzt sich der Streit weiter zu.
Apple steht in Maryland weiter unter Druck. Die Beschäftigten des Apple Store Towson Town Center wollen am 27. Mai öffentlich protestieren – gegen die geplante Schließung und gegen Apples Umgang mit dem Team.
Gewerkschaft wirft Apple ungleiche Behandlung vor
Der Protest läuft unter dem Motto #DoRightApple. Laut IAM Union sollen gewählte Vertreter, Unterstützer aus der Arbeitswelt und lokale Community-Vertreter in Towson zusammenkommen, um die fast 90 betroffenen Mitglieder von IAM Local 4538 zu unterstützen. Über den Konflikt hatten wir bereits mehrfach berichtet.
Hintergrund ist die geplante Schließung des Stores im Juni. Apple verweist auf Probleme in den betroffenen Einkaufszentren, die Gewerkschaft sieht in Towson aber einen Sonderfall: Der Store war der erste gewerkschaftlich organisierte Apple Store in den USA.

Müssen Towson-Mitarbeiter wirklich neu bewerben?
Besonders kritisch sieht die Gewerkschaft, dass Beschäftigte anderer schließender Apple Stores offenbar an andere Standorte wechseln können. Die Towson-Mitarbeiter sollen dagegen nur auf offene Stellen bewerben dürfen – nach den Regeln des Tarifvertrags.
Die IAM Union hat deshalb bereits eine Beschwerde wegen unfairer Arbeitspraktiken beim NLRB eingereicht. Auch Mitglieder der Kongressdelegation aus Maryland verlangen Antworten von Apple und fragen unter anderem nach Transfers, Abfindungen und möglicher Unterstützung für die betroffenen Beschäftigten.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
