Ein Hack mit Folgen: Apples geheime Serverpläne im Netz?
Nach dem Cyberangriff auf den Apple-Fertiger Foxconn (iTopnews berichtete) kommen immer mehr Details ans Licht.
Neu ist vor allem das Ausmaß: Laut Berichten sollen die Hacker über 30 vertrauliche Apple-Dokumente erbeutet haben.
Darunter befinden sich echte Baupläne und Spezifikationen interner Apple-Server aus den Jahren 2020 bis 2026.
Ein Blick in Apples Rechenzentren
Besonders spannend: Dokumente zum internen „Matterhorn“-Projekt. Sie zeigen, welche Hardware Apple vor dem Wechsel auf Apple Silicon in seinen Servern nutzte.
Demnach liefen manche Systeme noch mit zwei Intel-Xeon-Prozessoren, 3 TB Arbeitsspeicher, Nvidia-GPUs und mehreren 8-TB-SSDs. Auch genaue Rack-Maße, Luftstrom-Vorgaben und Montagehinweise wurden gestohlen.
Leaked documents may be tip of the iceberg in Foxconn hack, as only Apple server schematics have been shared so far. More damaging documents may come later.#Apple By @@MarkozNewz
— AppleInsider (@appleinsider) May 20, 2026
Gefahr für Apples KI-Pläne?
Noch fehlen Hinweise auf aktuelle Apple-Silicon-Server oder KI-Hardware. Genau das wäre für Apple heikel. Rivalen könnten daraus Rückschlüsse auf Apples Infrastruktur und KI-Strategie ziehen.
So viel steht fest: Kompromittierte Serverdesigns werden Apple kaum helfen. Gerade im KI-Rennen steht Apple ohnehin unter Druck, weil angekündigte Siri-Funktionen weiter fehlen.
Kein iPhone-Leak in Sicht
Immerhin: Hinweise auf iPhones, Macs oder die Apple Vision Pro gibt es bislang nicht. Betroffen scheinen vor allem nordamerikanische Server-Standorte von Foxconn zu sein.
Neben Apple traf es aber auch Firmen wie Google, Nvidia oder AMD. Die Hackergruppe „Nitrogen“ behauptet sogar, insgesamt mehr als elf Millionen Dateien erbeutet zu haben.
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