Im heutigen iTopnews History blicken wir auf die Zusammenarbeit zwischen Apple und Nike zurück.
Der größte Sportartikel-Hersteller und der größte Smartphone-Hersteller der Welt: Zwei amerikanische Firmen mit hochwertigen Produkten, starkem Marketing und einer Brand, die so ziemlich jeder Mensch auf der Welt kennt – Apple und Nike passen gut zusammen. In den letzten 20 Jahren gab es jede Menge Kooperationen und gemeinsam entwickelte Produkte der beiden Giganten. Nike gehört ähnlich wie Disney zu den wenigen Firmen, mit denen Apple kooperiert.
Lange vor CEO-Position: Tim Cook brachte alles in Rollen
Alles begann im Jahr 2005 – damals war das iPhone noch nicht vorgestellt und Steve Jobs aktueller CEO. Der iPod war Apples großes Ding nach dem Mac. Nike war bereits damals sehr erfolgreich und wollte strategisch stärker digital expandieren.
Nike berief Tim Cook in den Vorstand, da er als aktueller COO bei Apple eine extrem gute Arbeit leistete, sich mit Lieferketten auskannte und natürlich Verbindungen zu Apple und der Tech-Industrie besaß.
Tim Cook ist übrigens bis heute im Nike-Vorstand und hat erst kürzlich wieder stark investiert.
Apple und Nike begannen eine Zusammenarbeit zu starten: Nike war bekannt für Laufschuhe und Apple hatte mit dem iPod den perfekten Begleiter für die Jogging-Runde. Nike wollte Laufdaten wie Tempo, Zeit, Strecke und verbrannte Kalorien digital erfassen und entwickelte mit Nike+ einen Sensor, der direkt im Schuh eingebaut war.

Heute vor 20 Jahren: Nike+iPod wird angekündigt
Am 23.05.2006 – also vor ziemlich genau 20 Jahren wurde die erste Kooperation zwischen Apple und Nike angekündigt. Mit Nike+iPod wurden die Sportdaten, die der Sensor im Schuh erfasst, drahtlos an den iPod nano übermittelt und dort mittels digitaler Stimme durchgesagt.
Dafür benötigte man einen neuen iPod nano und das Nike+iPod Sport Kit (einen Adapter für den iPod) für 29 Dollar. Man konnte die Daten durch iTunes synchronisieren und auch auf nikeplus.com übertragen.
Die Zusammenarbeit war erfolgreich – schon 10 Wochen nach dem Start wurden bereits eine Million Laufmeilen übermittelt. 2008 wurden auch Trainingsdaten kompatibler Fitnessgeräte im Gym erfasst, 2010 folgte eine Nike+-App für das iPhone.
Exklusiv für das iPhone 5s startete mit Nike+ Move eine App, die den M7-Bewegungskoprozessor des iPhone 5s für bessere Daten nutzte.

Apple Watch Nike: Sport und Technik fusioniert
Vor fast 10 Jahren, im September 2016, startete die Zusammenarbeit zwischen Apple und Nike bei der Apple Watch. Die Series 2 gab es erstmals als Apple Watch Nike+ mit vorinstallierter Nike Run Club-App, exklusivem Zifferblatt und perforierten Nike Sport Bands.
Seitdem gab es jedes Jahr neben der normalen Apple Watch auch eine Nike-Edition mit neuen Zifferblättern und Armbändern, die ab 2019 einfach Apple Watch Nike hieß. Etwa jeder 20. Kunde greift zu diesem Modell.
Erst ganz frisch im März diesen Jahres weitete Apple die Zusammenarbeit mit Nike auch auf Betas aus. Die Beats x Nike Powerbeats Pro 2 Special Edition kommt in der Farbe Black/Volt und mit Nike-Logo – besondere Funktionen im Vergleich zu den normalen Powerbeats Pro 2 gibt es nicht.
Die Kombination aus Sport und Technik ist sinnvoll, somit wird auch die Kooperation zwischen Apple und Nike auch unter John Ternus neue Früchte tragen. Wir greifen lieber zu Adidas, wer aber Nike-Fan ist und auf den Swoosh steht, der kann sich mit sportlicher aussehenden Version der Apple Watch und Co. absetzen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bilder: Apple, iTopnews
