Mit Gemini macht Google Druck – und Cupertino muss jetzt liefern.
Google hat am Dienstagabend auf der I/O 2026 gezeigt, wohin die KI-Reise geht: tiefer in Apps, Suche, Browser und Hardware.
Im Zentrum steht Gemini 3.5 Flash, laut CEO Sundar Pichai „vergleichbar mit den besten Modellen“, aber schneller. Das noch leistungsfähigere Gemini 3.5 Pro folgt im nächsten Monat.
Video, Suche, Alltag
Besonders spannend für Apple-Nutzer: Gemini Omni kann Videos per natürlicher Sprache bearbeiten und soll später aus beliebigen Eingaben beliebige Ausgaben erzeugen.
Die Gemini-App bekommt ein neues Design, Daily Brief fasst Posteingang, Kalender und Aufgaben zusammen. Auch die Google-Suche wird stärker zur KI-Oberfläche. Googles Botschaft: „Google Search is AI Search.“
Agenten statt Assistenten
Mit Gemini Spark plant Google den nächsten Schritt: einen persönlichen KI-Agenten, der rund um die Uhr in der Cloud läuft, mehrstufige Aufgaben erledigt und später auch mit Chrome arbeitet.
Auf dem Mac soll Gemini direkt im Finder nutzbar werden: Dateien markieren, Funktionstaste drücken, per Stimme Aufgaben starten.
Brille gegen Apple
Dazu kommen Android-XR-Audiobrillen von Partnern wie Gentle Monster und Warby Parker, die Gemini ins Ohr sprechen und auch mit iPhones funktionieren sollen.
Für Apple ist das Timing heikel: Am 8. Juni zeigt die WWDC, ob Apple Intelligence aufholt – oder ob Google bei KI weiter davonzieht.
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