Apple sucht neue Wege – und Intel steht plötzlich wieder bereit.
Seit 2016 stammen Apples Chips ausschließlich vom taiwanischen Hersteller TSMC. Doch laut Lieferketten-Analyst Ming-Chi Kuo hat Intel nun eine erste Testproduktion für einige günstigere iPhone-, iPad- und Mac-Chips gestartet.
Der Ausbau soll 2027 und 2028 folgen.
Produktion in den USA
Gefertigt werden die Chips mit Intels modernem „18A“-Verfahren. Apple prüfe außerdem weitere neue Fertigungstechniken des Konzerns.
Wichtig: Intel soll die Chips nicht entwickeln, sondern nur herstellen. Das Design bleibt weiterhin komplett bei Apple.
Trump-Faktor spielt mit
Ein zweiter Zulieferer hätte für Apple mehrere Vorteile. Das Unternehmen könnte Preise besser verhandeln und wäre weniger abhängig von TSMC.
Report: Intel is Testing Production of Some iPhone, iPad, and Mac Chips https://t.co/6Ea7skqP9U pic.twitter.com/0AapsBaErT
— MacRumors.com (@MacRumors) May 14, 2026
Zudem dürfte eine stärkere Produktion in den USA der Regierung von Donald Trump gefallen, die mehr amerikanische Chipfertigung fordert.
TSMC bleibt dominant
Von einem großen Machtwechsel ist aber keine Rede. Laut Kuo soll TSMC weiterhin mehr als 90 Prozent aller Apple-Chips liefern.
Betroffen wären wohl nur günstigere Geräte. Eine offizielle Bestätigung von Apple steht noch aus.
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