Der chinesische iPhone-Fertiger Foxconn gibt einen Hackerangriff zu – unklar welche brisanten Daten entwendet wurden.
Fie Firma hat einen Cyberangriff auf Werke in Nordamerika bestätigt. Für Apple ist das brisant, weil Foxconn die meisten Geräte baut – auch wenn bisher keine wichtigen Apple-Dateien aufgetaucht sind.
8 TB Daten sollen weg sein – bestätigt ist das noch nicht
Die Ransomware-Gruppe Nitrogen behauptet, rund 8 TB Daten von Foxconn (die aktuell sehr erfolgreich sind) erbeutet zu haben. Darunter sollen Baupläne, Projektunterlagen und technische Dokumente von Kunden wie Apple, Google, Dell und Nvidia sein.
Foxconn selbst bestätigt laut Wired bisher nur den Cyberangriff und spricht von betroffenen Fabriken, die wieder zur normalen Produktion zurückkehren. Zur Echtheit der angeblich gestohlenen Daten sagt das Unternehmen nichts.

Apple scheint nicht der Haupttreffer zu sein
Nach bisherigen Analysen der veröffentlichten Beispieldaten gibt es offenbar keine klaren Hinweise auf Apple-Produktpläne, Apple-Qualitätskontrollen oder Unterlagen aus Apples Entwicklungsteams. Das ist zumindest die kleine Entwarnung in der Sache.
Betroffen war nach bisherigen Berichten vor allem Foxconns Standort in Mount Pleasant, Wisconsin. Auch Houston – wo der Mac mini produziert wird – taucht in den Analysen auf. Komplett durch ist das Thema damit aber nicht – bei 8 TB angeblicher Datenmenge bleibt noch viel Raum für unangenehme Überraschungen.
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