US-Präsident Trump plant, auf einer Handelsreise nach China durch hochkarätige Wirtschaftsführer Stärke zu demonstrieren.
Tim Cook ist auf dem Trip in der neuen Woche wohl einer der zentralen geladenen Gäste. Für den Noch-Apple-Chef ist die Teilnahme an solchen Terminen gerade fast schon eine politische Notwendigkeit, da das Fernbleiben von Regierungsanfragen in der Vergangenheit bereits zu gezielten Strafzöllen auf iPhones führte.
Cook als Teil der Trump-Entourage
Obwohl Trumps Handelsgespräche mit Präsident Xi Jinping für Apples operatives Geschäft laut Experten kaum eine Rolle spielen könnten, dient Cooks Präsenz primär dazu, das Bedürfnis des US-Präsidenten nach einem einflussreichen Gefolge zu bedienen.

Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob der neue CEO John Ternus ähnliche diplomatische Arbeit für Trump erbringen muss oder ob Cook ihn in seiner neuen Rolle dauerhaft vor dem politischen Druck abschirmen kann.
Cook hat Erfahrung mit Politik in China
Da Cook bereits über enorme Erfahrung im Umgang mit der chinesischen Führung verfügt, ist die Teilnahme an der Reise für ihn Routine.
Während andere Konzerne unter dem Druck der US-Handelspolitik einknickten, zahlte sich Apples Strategie der persönlichen Diplomatie bisher durch moderate Zollvereinbarungen aus.
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