Unter dem künftigen CEO John Ternus könnte Apple vor einem radikalen Strategiewechsel stehen.
Während die Ära von Tim Cook vor allem durch Effizienz, Aktienrückkäufe und hohe Dividenden geprägt war, drängen Ingenieure und Produktdesigner intern nun darauf, die enormen Barreserven des Konzerns direkter für bahnbrechende Entwicklungen zu nutzen.
Werden neue Investitionen kommen?
Cook verwandelte Apple in einen wirtschaftlichen Giganten, setzte aber oft auf inkrementelle Verbesserungen und scheiterte mit kostspieligen Großprojekten wie dem Apple-Auto oder dem hochpreisigen Vision-Pro-Headset.

Unter Ternus könnte das Kapital künftig verstärkt in Übernahmen, die Anwerbung von Toptalenten aus der Branche sowie mehr Forschung und Entwicklung fließen. Ziel ist es laut, den Ruf als langweiliger Dividendenwert abzulegen und wieder zum Motor technologischer Durchbrüche zu werden.
KI ist die große Unbekannte bei Apple
Besonderes Augenmerk soll auf dem Ausbau der KI-Infrastruktur liegen, da Apple hier im Vergleich zur Konkurrenz im Silicon Valley zuletzt ins Hintertreffen geraten ist. Die Abhängigkeit von externen Modellen, etwa bei der Siri-Überarbeitung, gilt intern inzwischen immer öfter als peinlich.
Aber es gibt auch Stimmen, die Apples bisherige Zurückhaltung beim KI-Hype als klug bewerten, da das Unternehmen so riskante Fehlinvestitionen vermied. Die Hoffnung der Entwickler ruht nun auf Projekten jenseits ausgetretener Pfade, wie etwa der nicht-invasiven Blutzuckermessung der Apple Watch. Umso spannender wird es zu sehen, welchen Weg Ternus einschlagen wird
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
