Während der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen musste Apple-CEO Tim Cook etwas einräumen.
Apple rechnet nach wie vor mit erheblichen Lieferengpässen beim Mac mini und Mac Studio. Der Grund sei aber ein guter: eine Unterschätzung der Kundennachfrage, die durch den rasanten Aufstieg von Künstlicher Intelligenz und Agentic-Tools befeuert wurde.
Höheres Kaufinteresse als erwartet
Da die Rechner als gute Plattformen für solche Anwendungen angesehen werden, überstieg das Kaufinteresse die internen Prognosen bei weitem.
Daher musste Apple Bestellungen für RAM-starke Modelle stoppen und den Mac Studio mit 512 GB RAM sogar vorübergehend komplett aus dem Sortiment nehmen.
Apple hat die günstigste Variante des Mac mini gestrichen
Das Mac-mini-Modell mit 256 GB Speicher ist ab sofort gar nicht mehr erhältlich. Damit startet der Desktop-Mac jetzt nur noch mit 512 GB – und wird deutlich teurer, 200 Euro!
Der Einstiegspreis steigt also spürbar, während zugleich lange Lieferzeiten bleiben.
Der Nachfrageüberhang verdeutlicht die zentrale Rolle, die Apples Ökosystem an Macs mittlerweile im Bereich lokalen Machine Learnings spielt. Experten beobachten, dass professionelle Anwender verstärkt auf solche Desktop-Lösungen setzen.
KI-Boom setzt selbst Apple unter Druck
Denn sie stellen für sie eine effiziente Alternative zu Cloud-Computing-Ressourcen dar. Dass selbst Apple daher an seine Liefergrenzen stößt, zeigt das enorme Potenzial der KI-Sparte, legt aber auch Schwachstellen in der langfristigen Kapazitätsplanung offen.
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