Eine sehr überraschende Meldung: Apple hat die Entwicklung der Vision Pro offenbar weitestgehend eingestellt.
Paukenschlag kurz vor dem Feiertag in Deutschland: Die Entscheidung fiel laut internen Quellen, nachdem auch das im Oktober 2025 veröffentlichte M5-Modell das Kundeninteresse nicht nennenswert steigern konnte.
Kaum Verbesserungen, gleicher Preis
Trotz punktueller Verbesserungen wie einer höheren Bildwiederholrate von 120Hz und einem bequemeren Kopfband blieben die grundlegenden Kritikpunkte – insbesondere das hohe Gewicht von über 600 Gramm und der unveränderte Preis von 3.699 Euro – bestehen.

Mit insgesamt nur rund 600.000 verkauften Einheiten und einer außergewöhnlich hohen Rückgabequote gilt das Gerät intern als Misserfolg. Infolgedessen wurde das zuständige Team bereits aufgelöst und anderen Abteilungen zugewiesen.
Ein Großteil der Mitarbeiter arbeitet nun unter der Leitung des ehemaligen Vision-Pro-Chefs Mike Rockwell am Projekt Siri. Auch Pläne für ein günstigeres und leichteres Modell namens Vision Air wurden bereits im Vorjahr verworfen. Zwar wird das aktuelle M5-Modell weiterhin verkauft, doch neue Hardware ist derzeit nicht geplant.
Smart Glasses als neues Arbeitsfeld
Stattdessen konzentriert sich Apple nun auf die Entwicklung neuer Smart Glasses, die AR-Funktionen bieten sollen. Das erste Modell könnte den Ray-Ban Meta Brillen ähneln, da die komplexe Technologie der Vision Pro für ein kompaktes Brillengestell noch zu viel Energie verbraucht.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple
