Apple liegt bei Satelliten-Smartphones klar vorn. Doch der große Durchbruch hängt an neuen Ideen.
Satellitenfunk im Smartphone ist längst nicht mehr nur ein Zukunftsthema. Apple setzt bereits seit dem iPhone 14 auf den Satelliten-Notruf und führt Apple den Markt derzeit deutlich an – zudem sind wohl neue Funktionen geplant.
Apple hängt Samsung und Google deutlich ab
2025 entfielen laut Counterpoint 71,6 Prozent aller ausgelieferten satellitenfähigen Smartphones auf iPhones. Dahinter folgen Samsung mit 15,9 Prozent, Huawei mit 6,1 Prozent, Google mit 2,2 Prozent und Honor mit 1,9 Prozent.
Damit hat Apple in diesem noch jungen Markt einen ziemlich komfortablen Vorsprung. Kein Wunder: Die Satellitenfunktionen sind beim iPhone eng ins System eingebaut und vor allem als Sicherheitsfeature gut sichtbar.

Android setzt eher auf gemeinsame Standards
Spannend ist aber, dass der Markt technisch zweigeteilt ist: Apple, Huawei und Google setzen laut Bericht eher auf eigene Satellitensysteme, während große Android-Marken wie Samsung, Xiaomi, Oppo, Honor und Vivo stärker auf 3GPP-NTN-Standards zusteuern.
Das hat Folgen: Eigene Lösungen funktionieren heute oft enger mit einzelnen Geräten. Gemeinsame Standards sollen Satelliten dagegen langfristig eher wie eine Erweiterung normaler Mobilfunknetze nutzbar machen – also breiter, offener und skalierbarer.

Der große Durchbruch braucht mehr als SOS
Noch hängt der Markt stark am Premium-Segment. In Zukunft sollen über Satellit nicht nur Notruf-Nachrichten, sondern ein kompletter 5G-Ersatz möglich sein – itopnews hat erst kürzlich berichtet.
Bis 2030 sollen satellitenfähige Smartphones trotzdem auf 46 Prozent der weltweiten Auslieferungen kommen. Apple dürfte also nicht allein bleiben – aber Cupertino hat sich bei diesem Thema früh eine starke Position gesichert.
Was meint ihr: Genügt euch Notruf-SOS per Satellit oder braucht ihr echte Alltagsfunktionen?
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: iTopnews, Apple
