Das Sicherheitsunternehmen Mosyle hat zwei neue Bedrohungen für macOS identifiziert, die bisher völlig unbemerkt blieben.
Die Experten entdeckten zum einen den Phoenix Worm, einen plattformübergreifenden Stager, sowie den ShadeStager, ein modulares Implantat für macOS, das speziell für den Diebstahl sensibler Zugangsdaten entwickelt wurde.
Lange Persistenz als Ziel von Malware
Obwohl diese beiden Programme funktional nicht verknüpft sind, verdeutlichen sie die zunehmende Raffinesse von Schadsoftware für Mac-Systeme.
Dieser Trend deckt sich mit Branchenbeobachtungen, wonach Angreifer verstärkt von auffälligen Attacken zu langfristiger Persistenz übergehen. Euren Mac könnt ihr natürlich auch extra absichern: Intego One gibt es derzeit mit 25 % Rabatt.
Der Phoenix Worm fungiert als Stager und basiert auf der Programmiersprache Golang.
Er soll primär eine dauerhafte Code-Präsenz in einem System etablieren und den Boden für eine zweite, komplexere Angriffswelle bereiten.
Die Analyse zur Sicherheit auf dem Mac ergab, dass Phoenix Worm wahrscheinlich Teil eines größeren Toolkits ist und zum Zeitpunkt der Entdeckung von keiner gängigen Antiviren-Engine auf macOS oder Linux erkannt wurde.
Parallel dazu operiert der ShadeStager als Werkzeug für die Phase nach der Kompromittierung eines Systems.
Phoenix Worm bisher noch unsichtbar
Letztere Malware war zum Zeitpunkt der Entdeckung vermutlich sogar noch in der Entwicklung. Im Fall von Phoenix Worm konnte bislang keine Antivirus-Software den Schadcode identifizieren, wie 9to5Mac berichtet.
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