Mit dem Wechsel bei Apple zu John Ternus als CEO deutet sich eine Neuausrichtung der Hardware-Philosophie an.
Während die Ära Cook von Dienstleistungen und schrittweisen Verbesserungen geprägt war, könnte unter Ternus die Hardware wieder ins Zentrum des Interesses rücken – mit Fokus auf das untere Preissegment.
Apple: Künftig noch mehr für den Consumer-Bereich?
Denn: Der massive Erfolg des 600 US-Dollar teuren MacBook Neo könnte dem neuen CEO durchaus als Blaupause für eine Zukunft dienen, in der Apple nicht mehr primär die „Pro“-Nische bedient, sondern gezielt die breite Masse anspricht.

Ternus, der selbst einen Background als Ingenieur hat, hat erkannt, dass die Strategie, Einsteigerprodukte mit den technologischen „Überresten“ der Premium-Modelle auszustatten, oft nicht mehr ausreicht, um das Interesse von Kunden zu wecken.
Das MacBook Neo bricht daher aktuell mit Apples Vorliebe für Hochpreispolitik und setzt auf eine Kombination aus erschwinglichem Preis, modernen Farben und einer für dieses Segment ungewöhnlich hohen Verarbeitungsqualität.
Ternus hatte die Idee zum MacBook Neo
Laut Mark Gurman von Bloomberg war es Ternus selbst, der das Unternehmen dazu drängte, ein günstigeres Laptop anzubieten, das speziell eine jüngere Generation anspricht – und das könnte er bald auch in anderen Produktsegmenten tun. In Zukunft könnte sich bei Apple also einiges verändern.
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