Mit Spott bedacht, heute Milliarden-Business: Das ist Tim Cooks Apple-Bilanz.
Der scheidende CEO stand stets im Schatten von Steve Jobs. Ein „iPhone-Moment“ blieb aus. Doch das relativiert sich: Seit 2007 hat kein Tech-CEO irgendeiner Firma einen solchen Hardware-Durchbruch geschafft.
Stattdessen baute Cook Apples Portfolio breit aus und machte den Konzern zur wertvollsten Tech-Firma mit gut vier Billionen Dollar Börsenwert.
Die größten Treffer der Cook-Jahre
Zu den prägendsten Produkten zählen die AirPods (2016), die sich zum Marktführer entwickelten. Bereits 2017 kassierten sie 85 Prozent der Umsätze im True-Wireless-Segment.
Die Apple Watch (seit 2015) wurde vom Nischenprodukt zum Gesundheits-Tool, zuletzt mit 32 Prozent Marktanteil. Auch Apple Silicon (ab 2020) brachte massive Leistungs- und Effizienzsprünge.
Services und neue Kategorien wachsen rasant
Mit Apple Music (über 100 Millionen Songs), Apple Pay oder den AirTags baute Apple ein eng verzahntes Ökosystem.
Statt eines einzigen Mega-Hits setzte Cook auf viele Milliarden-Sparten gleichzeitig.
Die Schwächen: teuer, unfertig, nischig
Nicht alles hat gezündet: Die Apple Vision Pro gilt laut Cook als „bestes Display, das ich je genutzt habe“, ist aber mit 3.500 Dollar extrem teuer. Die Cyberbrille ist das Apple-Produkt, nach dem niemand gefragt hat.
Apple Intelligence ist nach wie vor eine Großbaustelle, und das Milliardenprojekt „Apple Car“ hat es nie auf die Straße geschafft.
Fazit: Evolution statt Revolution
Cooks Vermächtnis ist kein einzelnes Kultprodukt, sondern ein perfektioniertes Zusammenspiel: iPhone, Watch, AirPods und Service-Abos greifen nahtlos ineinander.
Alles keine Revolution – aber ein Ökosystem, das konkurrenzlos und konkurrenzlos erfolgreich ist.
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