Ein Apple-Personalbeben deutet sich an. Und es trifft einmal mehr Siri.
Laut Bloombergs Mark Gurman hat Mike Rockwell, zuletzt Chef des Vision-Pro-Teams und nun verantwortlich für den Umbau von Siri, intern schon wieder über einen Rückzug nachgedacht.
„Mike Rockwell hat erwogen, das Unternehmen zu verlassen oder im nächsten Jahr eine beratende Rolle zu übernehmen“, heißt es.
Neustart für Siri nach KI-Krise
Hintergrund sind offenbar Vorbehalte gegenüber der neuen Berichtslinie zu Software-Chef Craig Federighi – sowie der Wunsch nach mehr Einfluss.
Rockwell übernahm Problem-Assistentin Siri nach einem Führungswechsel, nachdem Tim Cook das Vertrauen in die bisherigen KI-Fortschritte unter John Giannandrea verlor.
Die Hoffnung: Rockwell soll mit seiner Vision-Pro-Erfahrung auch die neue, KI-gestützte Siri liefern – trotz großer technischer Hürden.
Apple executive in charge of Siri revamp has considered stepping back, report says https://t.co/oyzomTwOGK by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) April 22, 2026
Vision Pro als zweischneidiges Erbe
Zwar brachte Rockwell die Vision Pro auf den Markt, doch das Gerät konnte wegen Preis und Gewicht bislang nicht überzeugen.
Parallel arbeitet Apple weiter an Smart Glasses und Wearables. Doch die strategische Richtung gilt als weniger klar als früher.
Abgang wohl erst nach Siri-Upgrade
Ein schneller Abschied gilt als unwahrscheinlich. Selbst bei einem Wechsel würde Rockwell „wahrscheinlich nicht gehen, bevor das Siri-Upgrade abgeschlossen ist“.
Parallel sorgt auch ein anderer Personalwechsel für Unmut: Hardware-Hoffnung Kate Bergeron wurde bei der Chefposten-Besetzung übergangen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

