Ein spektakulärer Hack klingt gefährlich – aber nur theoretisch.
Sicherheitsforscher haben gezeigt, wie sich rund 10.000 Dollar von einem gesperrten iPhone abbuchen lassen.
Dafür wird eine „Man-in-the-Middle“-Attacke genutzt, bei der die Kommunikation zwischen iPhone und Bezahlterminal abgefangen wird. Klingt dramatisch, ist es aber nicht.
Extrem viele Voraussetzungen nötig
Denn der Angriff auf Apple Pay funktioniert nur unter sehr speziellen Bedingungen: Das iPhone muss gestohlen sein, auf ein NFC-Lesegerät gelegt werden – und auf dem Gerät muss eine Visa-Karte im Express-Transit-Modus aktiviert sein.
Zudem braucht es manipulierte Hardware und exaktes Timing. Kurz: ein theoretischer Trick, kein alltagstauglicher Betrug.
Schwachstelle liegt nicht bei Apple
Entscheidend: Die Lücke steckt im Visa-System, nicht bei Apple Pay.
Selbst wenn alles zusammenkommt, greift der Visa-Käuferschutz. Unrechtmäßig abgebuchte Beträge werden erstattet – der Schaden bleibt also meist temporär.
Keine Panik, keine Änderungen nötig
Experten raten klar davon ab, Funktionen wie Express Transit zu deaktivieren. Der Nutzen im Alltag ist hoch, das Risiko minimal.
Die Schwachstelle ist seit 2021 bekannt – ohne Fälle von Massenbetrug. Fazit: interessanter Hack, aber für Euch kein Grund zur Sorge.
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