Steigende Chippreise bringen die Branche ins Wanken. Das hat Folgen.
Samsung hat in den USA mehrere Geräte teils deutlich verteuert. So kostet das Galaxy Z Flip mit 512 GB nun 80 Dollar mehr. Tablets wie das Galaxy Tab S11 wurden um rund 100 Dollar teurer.
Offiziell schweigt der Korea-Konzern, doch die Ursache liegt auf der Hand: steigende Speicherpreise.
Speicherknappheit als Preistreiber
Der Engpass bei RAM und Speicherchips trifft die gesamte Branche. Hersteller priorisieren lukrative KI-Rechenzentren, während Consumer-Geräte ins Hintertreffen geraten.
Selbst große Chipfirmen wie TSMC oder SK Hynix kommen trotz voller Auslastung nicht hinterher.
Apple könnte folgen – oder gegensteuern
Auch Apple spürt den Druck. Laut Tim Cook werden steigende Speicherkosten „etwas mehr Einfluss“ auf kommende Quartale haben.
Samsung’s U.S. Price Increases Add to Concerns About Rising Apple Device Costs https://t.co/5nfwdYlTP3 pic.twitter.com/IcOSvNZbRt
— MacRumors.com (@MacRumors) April 14, 2026
Apple prüft demnach eine Reihe von Optionen, etwa Einsparungen bei Zulieferern – oder höhere Preise.
iPhone-Strategie bleibt offen
Analyst Ming-Chi Kuo erwartet dennoch stabile Einstiegspreise beim iPhone 18. Apple könnte Mehrkosten schlucken, um Marktanteile zu sichern – und über Service-Abos kompensieren.
Klar ist: Tech wird wird teurer. Die Frage ist nur, wer die Rechnung am Ende zahlt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Samsung

