Die Chipkrise trifft jetzt selbst Apples vermeintlich sichere Macs.
Einige Konfigurationen von Mac mini und Mac Studio sind „derzeit nicht verfügbar“ und lassen sich gar nicht mehr bestellen.
Betroffen sind vor allem Varianten mit viel Arbeitsspeicher – etwa 32 oder 64 GB beim Mac mini sowie 128 oder 256 GB beim Mac Studio.
Lieferzeiten explodieren
Andere Modelle sind zwar noch erhältlich, haben aber extreme Lieferzeiten von ein bis drei Monaten. Schon im Vormonat hatte Apple zudem die 512-GB-RAM-Option beim Mac Studio gestrichen.
Chipkrise statt Update-Signal?
Die Engpässe nähren Spekulationen über baldige Updates mit neuen M5-Chips. Zentrale Ursache ist jedoch die weltweite Speicherchip-Knappheit.
Apple Stops Accepting Orders for Some Mac Mini and Mac Studio Models https://t.co/FrECzC5Viv pic.twitter.com/ezWC6mtjzM
— MacRumors.com (@MacRumors) April 11, 2026
Vor allem KI-Server treiben die Nachfrage nach RAM massiv nach oben – genau die Komponente, die bei den betroffenen Mac-Konfigurationen entscheidend ist.
Preise bleiben hoch, Hoffnung auf M5
Zwar stabilisieren sich die Speicherpreise langsam, liegen aber weiter deutlich über dem Durchschnitt. Kurzfristige Entspannung ist daher unwahrscheinlich.
Dennoch könnte Apple im Juni rund um die WWDC neue Mac-Studio-Modelle mit M5 Max und Ultra starten. Ein Update des Mac mini mit M5 und M5 Pro wird im Herbst erwartet.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

