Eine neue Studie in Sachen Geräte-Reparierfähigkeit stellt großen Smartphone-Herstellern ein schlechtes Zeugnis aus.
Basierend auf EU-Kriterien wurden von PIRG 105 Geräte hinsichtlich Ersatzteilverfügbarkeit, Software-Support und Reparaturaufwand bewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: Trotz ihrer Marktführerschaft belegen Apple (Note D-) und Samsung (D) die hinteren Plätze.
Motorola auf Platz 1
Am besten schnitt Motorola mit einem beeindruckenden B+ ab, während Google mit der Pixel-Reihe (C-) im Mittelfeld landet. Die Studie kritisiert vor allem die Hürden bei einfachen Reparaturen wie dem Akku-Tausch und den Widerstand von Konzernen gegen „Right-to-Repair“-Gesetze.

Auch bei Laptops liegt Apple mit der Note C- am Ende der Tabelle, während Asus (B+) das Ranking anführt. Ein möglicher Hoffnungsschimmer wird in der Studie jedoch noch nicht berücksichtigt: Das neue MacBook Neo.
Ein erster Teardown von iFixit loben das Budget-Modell als eines der reparaturfreundlichsten MacBooks der letzten Jahre.
Nachhaltigkeit als Ziel
Hintergrund der Untersuchung ist der wachsende Berg an Elektroschrott. Seit Juni 2025 verpflichten EU-Regeln die Hersteller zu mehr Transparenz und besseren Reparaturmöglichkeiten.
Die Studie unterstreicht, dass technische Langlebigkeit und der Zugang zu Ersatzteilen entscheidend sind, um die Umweltbelastung durch kurzlebige Hardware massiv zu reduzieren. Apple und Samsung sollten daher in diesem Bereich unbedingt nachlegen
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