Der Fortschritt von KI-Coding-Tools sorgt für einen großen Anstieg bei den App-Einreichungen im App Store.
Nach Jahren rückläufiger Zahlen explodierte die Zahl neuer Apps im vergangenen Jahr um 30 % auf fast 600.000. EEine neue Analyse des US-Portals The Information führt diesen Boom auf „Vibe Coding“-Tools wie Claude Code oder OpenAI Codex zurück.
Diese ermöglichen es auch Anfängern, Software mittels Textbefehlen zu erstellen und Profis, ihre Produktivität massiv zu steigern.
Mehr Sicherheitsrisiken durch Vibe Coding
Trotz – oder auch angesichts – des Wachstums blockiert Apple verstärkt Apps, die gegen Richtlinien verstoßen. Im Fokus stehen Tools wie Replit, die selbst Code generieren.
Da dieser den primären Zweck einer App nach der Prüfung eigenständig verändern kann, stuft Apple dies als Sicherheitsrisiko ein.
Die Masse an Einreichungen belastet zudem die Prüfungsteams. Während Kritiker wie Elon Musk über lange Wartezeiten bei Updates klagen, betont Apple, dass weiterhin 90 % aller Apps binnen 48 Stunden bearbeitet werden.
Um das Pensum von wöchentlich inzwischen 200.000 Prüfungen zu bewältigen, setzt der Konzern verstärkt auf KI-Unterstützung im Review-Prozess.
Menschliche Kontrolle bleibt Pflicht bei Apple
Trotz Algorithmen wird jede App aber final von Menschen gesichtet. KI dient lediglich als Assistenz, um schädliche Muster schneller zu erkennen.
Apple steht aber langfristig dennoch vor der großen Aufgabe, die Qualität im Store zu sichern, ohne die durch neue Tools entfachte Innovationskraft zu ersticken.
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