Während globale Notebook-Lieferungen einbrechen, sorgt das MacBook Neo für Wachstum.
Es sieht schlecht aus bei den Notebooks. Die Analysten von TrendForce korrigieren ihre Prognose für den Gesamtmarkt daher nach unten:
Statt einem Minus von 9,2 Prozent wird nun eines von 14,8 Prozent erwartet.
Gründe sind eine schwache Nachfrage und explodierende Kosten in der Lieferkette. Zudem treibt der KI-Boom Preise für Komponenten wie Speicher in die Höhe, was die Hersteller an die Kunden weitergeben müssen.
Dank MacBook Neo: Apple könnte deutlich wachsen
Apple bildet hier aber eine Ausnahme: Der Konzern erzielt 2026 voraussichtlich ein Plus von 7,7 Prozent bei Verkäufen des MacBook. Eigene Prozessoren (Apple Silicon) und eine standardisierte Produktpalette machen den Konzern finanziell stark.
Mit dem günstigeren MacBook Neo erreicht Apple zudem neue Käuferschichten trotz steigender Marktpreise.

Der Hunger nach Rechenleistung vertreibt bei anderen Herstellern günstige Bauteile vom Markt. Während die Konkurrenz daher stärker unter Preisvorgaben externer Zulieferer leidet, nutzt Apple langfristige Verträge aus.
Apple als Fels in der Brandung
Die Prognose bestätigt Apples strategische Überlegenheit: In einem kriselnden Marktumfeld profitiert Cupertino von der Fähigkeit, Kapazitäten flexibel zu steuern und konnte zudem mit dem MacBook Neo das passende Produkt zur richtigen Zeit anbieten.
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