Unter dem Projektnamen „Euro-Office“ entwickeln Nextcloud, Ionos und Partner eine Office-Alternative zu Microsoft Office.
Die EU forciert die Abkehr von US-Techriesen wie Microsoft. Das neue Produkt richtet sich an alle erdenklichen Kunden, vom Kleinunternehmen bis zum öffentlichen Sektor. Eine erste stabile Version soll diesen Sommer erscheinen; eine technische Vorschau ist bereits auf GitHub verfügbar.
OnlyOffice als technologische Basis
Die Basis bildet ein Fork von OnlyOffice. Die Partner wählten diese moderne Architektur bewusst gegenüber LibreOffice, um eine flüssigere Browser-Performance zu ermöglichen.
Trotz russischer Wurzeln des Originalcodes betonen die Verantwortlichen die Sicherheit: Sämtliche Komponenten wurden auf Hintertüren geprüft und proprietäre Bausteine durch neu entwickelte, quelloffene Elemente ersetzt.

Euro-Office strebt eine tiefe Verzahnung der Anwendungen an. Durch die Federführung von Nextcloud soll eine nahtlose Nutzererfahrung entstehen, die sich durch KI-Funktionen von Lösungen wie openDesk abhebt. Das System bleibt offen und kann problemlos in andere Infrastrukturen integriert werden.
Aktive Allianz für offene Standards
Hinter dem Projekt steht eine Initiative mit Partnern wie OpenProject und XWiki. Ionos und Nextcloud investieren massiv und stellen zahlreiche neue Entwickler ein.
So soll Euro-Office den hohen Anforderungen an moderne Bürosoftware gerecht werden und eine verlässliche Infrastruktur für Organisationen bieten, die auf offene Standards und digitale Rechte setzen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Pixabay, via heise
