Die Verkehrsminister der Länder haben sich auf einen neuen Mechanismus zur Preisentwicklung des Deutschlandtickets verständigt.
14 Millionen nutzen hierzulande das Deutschlandticket, seit 2023 existiert es. Aktuell wurde der nächste Schritt beschlossen: So will man künftige Preisanpassungen transparenter und planbarer gestalten.
Preis steigt 2026 an
Ab Januar 2026 wurde der monatliche Preis auf 63 Euro angehoben. Damit reagierten Bund und Länder auf gestiegene Kosten im öffentlichen Nahverkehr.
Index soll Preise künftig bestimmen
Ab 2027 soll ein neuer Preisindex greifen. Dieser orientiert sich an realen Kostenfaktoren wie Personal- und Energiekosten sowie allgemeinen Preissteigerungen.
Damit soll die bisherige politische Festlegung der Preise ersetzt werden. Künftige Anpassungen erfolgen dann automatisch auf Basis der Kostenentwicklung.
Auch Führerscheinreform beschlossen
Die gute Nachricht dahinter: Das Deutschlandticket wird nicht mehr unregelmäßig angepasst, sondern folgt künftig einem festen System. So soll langfristig eine stabilere Finanzierung und mehr Planungssicherheit gewährleistet sein. Dass die zahlreichen Verspätungen eingedämmt werden, bleibt trotzdem ein frommer Wunsch.
PS: Außerdem haben die Verkehrsminister der Länder heute – gültig ab 1. Januar 2027 – eine Führerscheinreform beschlossen. Der Führerschein, so das Versprechen, soll damit günstiger werden. Unter anderem werden dann nur noch drei statt zwölf Sonderfahrten nötig sein. Der Katalog mit den Führerscheinfragen soll um 30 Prozent verschlankt werden. Man will zudem digitale flexible Wege zur Fahrprüfung anbieten.
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