Stellt Euch vor, Euer Mac erledigt mühsame Klicks ab sofort ganz von allein.
Anthropic schickt seine KI Claude in den „Computer Use“-Modus. Während Siri noch einfache Befehle übt, übernimmt die Konkurrenz-KI auf dem Mac das Ruder: Sie steuert Maus, Tastatur und Browser, um komplexe Workflows autonom auszuführen.
Die Frage ist bloß: Wollen wir das wirklich, vertrauen wir der halluzinierenden KI schon so weit? Im Fall von iTopnews lautet die Antwort vorerst noch: eher nein!
Präzise Steuerung statt nur Chat
Claude nutzt bevorzugt direkte Schnittstellen zu Diensten wie Slack. Fehlen diese, „sieht“ die KI den Bildschirminhalt und navigiert wie ein menschlicher User.
Sie scrollt, öffnet Dateien oder bedient Entwickler-Tools, ohne dass eine manuelle Einrichtung nötig ist.
Sicherheit durch Kontrolle
Trotz der Autonomie behaltet Ihr die Oberhand: Claude fragt vor jedem App-Zugriff um Erlaubnis.
Integrierte Sicherheits-Scans sollen Missbrauch und „Prompt Injections“ verhindern. Dennoch empfiehlt Anthropic Vorsicht bei sensiblen Daten, da sich das Feature noch in der frühen Preview-Phase befindet.
Nahtloses Zusammenspiel mit dem iPhone
Besonders spannend für Apple-Nutzer: Über das Feature „Dispatch“ lassen sich Aufgaben vom iPhone aus delegieren. Ihr startet einen Auftrag in der Bahn, und Euer Mac zu Hause führt ihn aus – vom E-Mail-Check bis zum Code-Review.
Exklusiv für Pro-Abonnenten
Das Feature steht aktuell zahlenden Pro- und Max-Nutzern (15 Euro bzw. ab 90 Euro im Monat) zur Verfügung. Voraussetzung ist die aktivierte Desktop-App von Claude unter macOS.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

