Künstliche Intelligenz frisst Speicher – und Apple macht den Anfang.
Eigentlich sollten steigende NAND-Flash-Preise und ein knapperes Angebot dazu führen, dass Smartphone-Hersteller 2026 bei der Ausstattung sparen.
Doch laut einer aktuellen Analyse von TrendForce kommt es anders als gedacht: Der durchschnittliche Smartphone-Speicher wächst dieses Jahr um 4,8 Prozent.
KI braucht Platz – viel Platz
Der Grund ist On-Device-KI. Lokale KI-Modelle, wie sie Apple Intelligence oder Huaweis HarmonyOS AI nutzen, benötigen 40 bis 60 GB Systemspeicher allein als Cache für die lokale Verarbeitung.
Das zwingt Hersteller, Einstiegsmodelle mit wenig Speicher aus dem Sortiment zu nehmen.
Apple prescht vor
Apple hat das bereits mit der iPhone-17-Reihe vorgemacht: Der Einstieg liegt jetzt bei 256 GB – das iPhone 16e mit 128 GB gehört der Geschichte an.
Report: AI requirements could push higher smartphone storage in 2026 amid supply constraints https://t.co/Sv1NNxkqlH by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) March 23, 2026
TrendForce zufolge wächst Apples durchschnittliche Speicherkapazität 2026 damit deutlich schneller als die des Android-Markts.
Passivspirale im gesamten Markt
Dazu kommt ein Produktionseffekt: Modernere Fertigungsprozesse bei NAND-Herstellern erhöhen die Mindestkapazitäten quasi automatisch. Der Speicherzuwachs ist also auch ohne KI teilweise unvermeidlich.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

