Berichte über personelle Veränderungen im Apple-Designteam haben Spekulationen ausgelöst, ob Apple Liquid Glass wieder aufgeben könnte.
Laut neuen Infos des US-Wirtschaftsportals Bloomberg gilt das jedoch als sehr unwahrscheinlich. Obwohl mehrere Designer das Unternehmen verlassen haben sollen, die an der Entwicklung beteiligt waren, wird das grundlegende Konzept weiterhin als zentrale Grundlage der Benutzeroberflächen betrachtet.
Liquid Glass wurde 2025 als umfassende Designstrategie eingeführt und prägt seitdem die Oberflächen von iOS, iPadOS, macOS, watchOS und tvOS.
Die Oberfläche nutzt transparente, glasartige Elemente, die Inhalte im Hintergrund reflektieren und dynamisch anpassen, um Bedienelemente stärker mit dem Inhalt zu verbinden.
Weiterentwicklung statt Neuanfang
Trotz einzelner Abgänge innerhalb des Designteams wird erwartet, dass Apple die Designsprache mit iOS 27 nicht zurücknimmt, sondern weiterentwickelt.
Große Software-Umstellungen dieser Größenordnung gelten intern als langfristige Projekte, die über mehrere Jahre hinweg verfeinert werden. Ein vollständiger Kurswechsel wäre daher wenig wahrscheinlich.
WWDC 2026: Fokus auf Siri und Interface-Details
Für die Entwicklerkonferenz WWDC 2026 im Juni werden mehrere Software-Verbesserungen erwartet. Dazu zählen eine überarbeitete Version von Siri sowie verfeinerte Bedienelemente auf Basis des Liquid-Glass-Designs.
Apple dürfte dabei vor allem an Details der Steuerung und der Integration innerhalb der Systeme arbeiten, anstatt das visuelle Konzept grundlegend zu verändern.
Damit deutet sich an, dass Apple die im Jahr 2025 eingeführte Designsprache langfristig etablieren will und kommende Systemversionen eher schrittweise Verbesserungen erhalten.
Mal ehrlich: Uns gefällt Liquid Glass mittlerweile gut. Euch auch?
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

