Apples KI-Ambitionen stocken – und ausgerechnet Siri ist der Grund.
Apples geplantes Smart-Home-Display, das HomePad heißen könnte, ist technisch längst fertig (iTopnews berichtete). Doch die Software hält den Start auf. Grund ist einmal mehr Problem-Assistentin Siri.
Seit Jahren versucht Apple, die Sprachassistentin für die neue Generation von „Apple Intelligence“ umzubauen. Doch die Modernisierung erweist sich als deutlich komplizierter als gedacht und verzögert nun auch neue Hardware.
Siri muss komplett neu aufgebaut werden
Das Problem liegt in der Architektur. Siri wurde ursprünglich für einfache Sprachbefehle entwickelt: Timer stellen, Wetter abfragen, Musik starten.
Die neuen KI-Funktionen sollen jedoch deutlich mehr können – etwa komplexe Gespräche führen, persönliche Daten verstehen und Geräte im Haushalt intelligent steuern. Dafür muss Apple große Teile des Systems neu aufbauen.
Apple’s smart home hub delayed again because mondernizing Siri is hard https://t.co/N05rdmwqev #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) March 10, 2026
KI braucht tiefen Zugriff auf Apps und Daten
Die neue Siri soll Informationen aus Apps, Kalendern, Nachrichten oder Musikdiensten zusammenführen und daraus Aktionen ableiten.
Genau dieser tiefe Zugriff auf das Apple-Ökosystem ist technisch schwierig und muss gleichzeitig datenschutzfreundlich bleiben. Viele Funktionen sollen weiterhin direkt auf dem Gerät laufen. Das bedeutet zusätzlichen Entwicklungsaufwand.
Hardware wartet auf die Software
Das geplante Smart-Home-Display – ein kleines iPad-ähnliches Gerät mit etwa sieben Zoll – wäre eigentlich startklar. Es soll das Zentrum für Apples Smart-Home-Strategie werden.
Doch ohne die neue Siri ergibt die Hardware wenig Sinn. Deshalb verschiebt Apple den Start erneut – aktuell wird intern ein Termin gegen Ende 2026 angepeilt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

