Apples neue Kennzeichnung für KI-Musik: Gut gemeint, aber unverbindlich.
Apple hat in Apple Music ein neues Kennzeichnungssystem für KI-generierte Inhalte eingeführt: die Transparency Tags.
Distributoren und Labels können damit freiwillig markieren, ob Songs, Kompositionen oder Musikvideos mit Hilfe von KI entstanden sind.
Drei Tags, drei Bereiche
Der Track-Tag kennzeichnet Aufnahmen mit wesentlichem KI-Anteil in der Audio-Produktion. Der Composition-Tag gilt für Kompositionen mit bedeutendem KI-Anteil.
Der Music-Video-Tag erfasst visuellen Content – ob eigenständig oder als Teil eines Albums.
Apple Music introduces metadata tags to disclose AI-generated content https://t.co/Cj8C2VifYt by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) March 4, 2026
Freiwillig, keine Pflicht
Apple stellte die Tags per Branchen-Newsletter vor und beschreibt sie als Metadaten – „ähnlich wie Genres oder Credits“. Eine Kennzeichnungspflicht besteht nicht. Wie wirksam das System wird, hängt allein von der Bereitschaft der Labels ab.
Wie steht Apple im Vergleich da?
Spotify führte ähnliche Labels bereits im September 2025 ein. Deezer geht weiter und setzt auf automatische KI-Erkennung: Der Dienst filtert nach eigenen Angaben täglich über 60.000 KI-Songs heraus.
Apple könnte – und sollte – die Anforderungen künftig verschärfen. Als erster Schritt in die richtige Richtung ist das System dennoch sinnvoll.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: iTopnews

