Ein iPhone-Chip im Mac? Genau das macht das MacBook Neo so interessant.
Das neue bunte Günstig-MacBook (ab 699 Euro) setzt auf den A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro – eine Entscheidung, die nach Sparmaßnahme klingt – und die sicherlich auch eine ist.
Doch A- und M-Serie teilen dieselbe ARM-Architektur und die gleichen Kern-Typen. Der Unterschied liegt vor allem in der Anzahl der Kerne und in der Kühlung.
Erste annähernde Benchmarks fürs Neo liefert der technisch verwandte A18 Pro-Chip im iPhone 16 Pro Max.
Single-Core: Neo schlägt den M1 deutlich
Bei der Single-Core-Leistung erreicht der A18 Pro 3.428 Geekbench-Punkte – 46 Prozent mehr als das M1 MacBook Air mit 2.347. Zum M5 (4.228 Punkte) fehlen 23 Prozent, doch der kostet wesentlich mehr.
Multi-Core: Knapp vor dem M1, weit hinter dem M5
Im Multi-Core-Test liegt der A18 Pro mit 8.531 Punkten hauchdünn vor dem M1 mit 8.342. Für den Alltag reicht das neue Neo somit völlig.
Wer Video-Editing oder Rendering plant, greift dagegen besser zum MacBook Air oder MacBook Pro mit M5.
Denn bei Multi-Core, wenn es tatsächlich um Grafik und Rechenleistung geht, liegt der M5 mit 17.463 Punkten haushoch vorne, um mehr als das Doppelte vor dem Neo mit dem A18 Pro.
Grafik: Gut genug für die meisten
Das Neo hat eine GPU mit fünf statt sechs Kernen. Für gelegentliches einfaches Gaming und typische Alltagsaufgaben bleibt die Leistung aber mehr als ausreichend.
M1 MacBook Air vs MacBook Neo pic.twitter.com/3e4hC0VYZr
— Apple Hub (@theapplehub) March 4, 2026
„Fun, friendly and fresh“ – so entstand der Name
Apples Marketing-Direktorin Colleen Novielli erklärt den Namen MacBook Neo schlicht: Man wollte etwas, das zum Geist des Produkts passt – „frisch, freundlich, zugänglich“. Kein Rückgriff auf alte Modelle, sondern ein kompletter Neuanfang.
Für wen lohnt es sich? Mails, Browser, Texte, Musik – dafür ist der A18 Pro stark genug. Wer noch einen Intel-Mac hat, sollte ernsthaft über einen Wechsel nachdenken.
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