Apple sieht sich erneut juristischen Vorwürfen wegen Praktiken im und mit dem App Store ausgesetzt.
Ende Februar reichten Aktionäre eine sogenannte Derivativklage gegen mehrere Topmanager des Unternehmens ein, darunter CEO Tim Cook. Die Klage stammt von einem Pensionsfonds und wirft der Unternehmensführung vor, über Jahre hinweg bewusst kartellrechtliche Risiken in Kauf genommen zu haben, um die Marktdominanz des App Stores zu sichern.
Apple-Chefs haben „monopolistisches Verhalten“ ermöglicht
Laut der Beschwerde hätten Führungskräfte ihre Treuepflicht gegenüber Apple verletzt, indem sie angeblich „monopolistisches Verhalten“ über mehr als ein Jahrzehnt hinweg ermöglicht oder gefördert hätten. Was der Fonds mit der Klage erreichen will, ist unbekannt.

Im Mittelpunkt stehen einmal mehr App-Store-Regeln, die bereits in mehreren Wettbewerbsverfahren untersucht wurden. Parallel läuft auch eine Kartellklage des US-Justizministeriums gegen Apple.
Apple drohen hohe Strafzahlungen
Die Behörde kritisiert dabei unter anderem, dass sich das Verfahren durch Verzögerungen und unvollständige Auskünfte hinziehe. Ähnliche Vorwürfe trafen zuletzt auch andere Tech-Konzerne: 2025 endete eine vergleichbare Aktionärsklage gegen Alphabet-Manager mit einem Vergleich über 500 Millionen Dollar.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple, via Bloomberg Law
