Der Wettlauf um die leistungsfähigsten KI-Modelle ist in vollem Gange – und jetzt gibt es ein neues am Markt.
Google setzt gerade auf Gemini 3.0, OpenAI auf GPT-5.2, Anthropic auf Claude Opus 4.6. Parallel dazu entwickelt sich auch der Bereich der KI-gestützten Websuche rasant weiter. Genau da setzt Perplexity mit einer neuen Funktion an.
Suche mit mehreren KI-Antworten auf einmal
Mit dem neuen Modell „Council“ können Nutzer eine Suchanfrage erstmals von mehreren KI-Modellen gleichzeitig beantworten lassen. Statt zwischen Modellen zu wechseln, stellt Perplexity ein „Gremium“ zusammen, das etwa Reaktionen von Claude, ChatGPT und Gemini zusammen auswertet.

Die Resultate werden übersichtlich aufbereitet, etwa in Tabellenform. Dabei werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und auch Widersprüche zwischen den Modellen sichtbar gemacht, inklusive konkreter Quellenangaben und Links. Der große Vorteil: Antworten fallen ausgewogener aus, blinde Flecken einzelner Modelle lassen sich schneller erkennen, und unterschiedliche Perspektiven werden direkt vergleichbar.
Council nur für Abonnenten von Perplexity Max
Gerade bei komplexen Recherchen, Investitionsentscheidungen, der Überprüfung von Informationen oder beim kreativen Brainstorming kann das hilfreich sein. Allerdings gibt es einen Haken: Das Model Council ist zunächst nur in der Webversion und ausschließlich für Abonnenten von Perplexity Max verfügbar, was satte 200 US-Dollar pro Monat kostet. Unterstützung für mobile Apps ist laut Perplexity für die Zukunft geplant.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Perplexity

