Apples neue Abo-Apps im Creator Studio stehen offenbar schlechter da, wenn es um Datenschutz geht.
Apple Creator Studio haben wir im großen Vergleich mit Adobe vorgestellt. Das zeigen Apples eigene Datenschutz-Labels im Mac App Store, auf deren Änderung bei Pages und Co. der Sicherheitsexperte Tommy Mysk aufmerksam gemacht hat. Besonders deutlich ist der Unterschied bei Final Cut Pro.
Final Cut Pro sammelt neuerdings viele Daten
Während die rund 350 Euro teure Kaufversion laut Apple keinerlei Daten erfasst, listet die Abo-Variante eine ganze Reihe potenziell erhobener Informationen auf. Dazu zählen unter anderem Finanz- und Kontaktinformationen, Kennungen sowie Angaben zu gekauften Inhalten, die teilweise mit den Usern verknüpft werden. Ein Teil davon lässt sich zwar mit der Abo-Abwicklung erklären, anderes wirkt aber nicht zwingend notwendig.

Zusätzlich sammelt Apple Creator Studio (hier Tipps und Tricks plus Gratis-Nutzunginfo) weitere Daten, die nicht direkt mit dem Nutzerkonto verbunden sind. Dazu gehören Nutzungs- und Diagnosedaten sowie unspezifizierte „sonstige Daten“. Konkrete Details nennt Apple nicht und verweist stattdessen auf seine allgemeinen Datenschutzbestimmungen.
iWork-Suite ebenfalls betroffen
Auch bei Apples iWork-Apps Pages, Numbers und Keynote tauchen Datensammlungen auf. Positiv ist hier zumindest, dass sich Analysefunktionen inzwischen abschalten lassen, allerdings nicht standardmäßig.
Unterm Strich zeigt sich aber schlicht und einfach: Mit dem Wechsel zum Abo-Modell gehen bei Apple Datenerfassungen einher, die es bei den klassischen Kaufversionen so nicht gab.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? via Heise, Foto: Apple
