Apple hat seine App Review Guidelines aktualisiert und Vorgaben für Apps mit bestimmten Inhalten verschärft.
Besonders betroffen sind Anwendungen, die auf zufällige oder anonyme Chats setzen. In den Richtlinien gibt es einen eigenen Abschnitt zum Thema Sicherheit. Darin räumt Apple ein, dass solche Apps problematisches Verhalten von Urheberrechtsverletzungen bis hin zu anonymem Mobbing fördern.
Entsprechend verlangt der Konzern unter anderem Meldefunktionen für entsprechende Inhalte und Mechanismen zur Filterung anstößigen Materials.
Zufallschat-Apps können schneller entfernt werden
Neu ist auch, dass Apple die Kategorie „random or anonymous chat“ explizit in die Liste der Inhalte aufgenommen hat, die aus Sicht des Unternehmens grundsätzlich nicht in den App Store gehören. Solche Apps können künftig ohne Vorwarnung entfernt werden.

In derselben Aufzählung nennt Apple weiterhin Angebote, die primär für pornografische Inhalte genutzt werden, Chatroulette-ähnliche Erlebnisse, das Objektivieren realer Personen (etwa „Hot-or-Not“-Votings), physische Bedrohungen oder Mobbing.
Für Entwickler anonymer Chat-Apps ist das ein klares Signal: Selbst wenn technische Moderation vorgesehen ist, stuft Apple diese Art von Kommunikation nun pauschal als problematisch ein.
Mehr Kontrolle durch Apple
Die Entscheidung dürfte vor allem kleinere oder experimentelle Plattformen treffen, die auf Anonymität als Kernfunktion setzen. Apple macht damit deutlich, dass es den App Store stärker kontrollieren und potenzielle Missbrauchsrisiken frühzeitig ausschließen will.
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