Apple hat im Zuge des Digital Markets Act in der EU einige Änderungen an iOS und dem iPhone vornehmen müssen.
Nun gibt es für das Unternehmen aber auch eine positive Nachricht: Die EU-Kommission stuft zwei wichtige Apple-Dienste nicht als sogenannte Gatekeeper ein. Wie European Commission laut Reuters mitteilte, gelten weder Apple Maps noch Apple Ads als zentrale Zugangspunkte für Geschäftskunden, um Endnutzer in Europa zu erreichen.
Keine wichtige Infovermittlung durch die Apps
Ausschlaggebend seien die vergleichsweise geringe Nutzung und der begrenzte Markteinfluss der beiden Dienste im europäischen Raum. Wörtlich erklärte die Kommission, Apple erfülle in Bezug auf Maps und Ads nicht die Kriterien eines Gatekeepers, da diese Dienste kein „wichtiger Vermittler“ zwischen Unternehmen und Nutzern seien.

Apple begrüßte die Entscheidung und betonte, dass beide Angebote in Europa starkem Wettbewerb ausgesetzt seien. Angesichts der zuletzt überwiegend kritischen DMA-Entscheidungen gegen Apple ist das eine seltene Entlastung.
Neue Änderungen in iOS 26.3
Parallel arbeitet der Konzern weiter an der Umsetzung der EU-Vorgaben: Mit iOS 26.3 sollen erneut mehrere speziell auf die EU zugeschnittene Änderungen eingeführt werden, um den regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.
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