Wenn digitale Festungen halten, schauen selbst Bundesbehörden in die Röhre.
Im Rahmen von Ermittlungen zu Datenlecks durchsuchte das FBI die Wohnung der Pulitzer-Preisträgerin Hannah Natanson (Washington Post).
Dabei beschlagnahmten Agenten ein MacBook Pro und ein iPhone 13. Doch beim Smartphone stieß das Computer Analysis Response Team (CART) auf ein Hindernis: Der aktivierte Lockdown-Mode verhinderte jeglichen Zugriff.
Laut Gerichtsunterlagen war eine Datenextraktion selbst nach zwei Wochen intensiver Bemühungen aufgrund dieser Barriere unmöglich.
Ein Schutzschild für Hochrisiko-Ziele
Apple hat diesen Modus für Personen entwickelt, die Ziel raffinierter Cyberangriffe werden könnten – wie Journalisten oder Diplomaten.
Die Funktion minimiert die Angriffsfläche drastisch: Dateianhänge werden gefiltert, Web-Technologien eingeschränkt und kabelgebundene Verbindungen zu Zubehör blockiert, solange das Gerät gesperrt ist.
Dies hebelt Forensik-Tools aus, die über physische Schnittstellen angreifen.
iPhone Lockdown Mode will protect your data, even from the FBI https://t.co/BvHgr61LSt #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) February 5, 2026
Die Aktivierung der Barriere
Das Feature steht allen Nutzern ab iOS 16 zur Verfügung. Die Aktivierung erfolgt über die Einstellungen unter Datenschutz & Sicherheit.
Ganz unten findet Ihr im Bereich Sicherheit die Option Blockierungsmodus. Nach der Auswahl und Bestätigung ist ein Neustart erforderlich, um den Hochsicherheitszustand scharfzuschalten.
Ein Sieg für die Privatsphäre
Der Fall belegt, dass Apples Sicherheitsversprechen selbst staatlichem Druck standhalten. Während Standard-Geräte oft durch spezialisierte Software geknackt werden, riegelt dieser Modus so konsequent ab, dass selbst das FBI scheitert.
Für sensible Berufsgruppen ist das Tool eine unverzichtbare digitale Lebensversicherung gegen unbefugtes Eindringen in die eigene Privatsphäre.
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