Künstliche Intelligenz macht es einfacher denn je, eigene Musik zu produzieren.
Aber wie kommen die Songs dann in eure Apple-Music-Bibliothek? Wer sein Vinyl selbst gerippt hat, selbst mixt oder seltene Konzertmitschnitte mobil genießen will, muss kein Profi sein.
Während Spotify diesen Prozess eher mühsam gestaltet, bleibt Apple seinen Wurzeln treu: Das manuelle Hinzufügen von Tracks ist seit iTunes-Zeiten ein Kernfeature.
Dateien vorbereiten und importieren
Zuerst benötigt ihr die Musik als Datei (MP3, AAC oder WAV). Tools wie „cobalt.tools“ helfen, Audio aus Videos zu extrahieren.
Zieht die Dateien einfach per Drag-and-drop in die Musik-App auf dem Mac oder in iTunes unter Windows.
Metadaten und Artwork pflegen
Damit der Song professionell aussieht, könnt Ihr per Rechtsklick unter „Informationen“ Cover-Bilder, Künstlernamen und sogar Songtexte hinzufügen.
Ein quadratisches Bild sorgt für den perfekten Look auf dem iPhone.
Synchronisation auf alle Geräte
Mit einem Apple-Music-Abo werden eure Uploads automatisch in die Cloud geladen und auf allen Geräten synchronisiert.
Ohne Abo erfolgt der Abgleich klassisch per Kabel-Sync zwischen Computer und iPhone.
Kleine Einschränkungen beachten
Eure eigenen Tracks tauchen leider nicht im „Apple Music Replay“ auf und können nicht in geteilten Playlists genutzt werden.
Dennoch ist es der schnellste Weg, die eigene Mediathek individuell zu erweitern.
Wenn ihr größere Musikpläne habt
Um mit eurer Musik wirklich Geld zu verdienen und sie für alle (also weltweit für jeden Apple-Music-Nutzer) streambar zu machen, gelten allerdings andere Regeln.
Hier arbeitet Apple nicht mit Einzelpersonen, sondern mit Distributoren (Vertrieben) zusammen. Dienste wie DistroKid, TuneCore oder iMusician sind hierfür eure Mittelsmänner.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Jörg Heinrich / iTopnews

