Ein neuer Bericht rüttelt an einem Versprechen, das für Milliarden Nutzer zentral ist.
Laut Bloomberg untersucht das US-Handelsministerium Hinweise eines Ex-Partners von Meta: WhatsApp soll trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung „ungehinderten“ Zugriff auf Nachrichten haben oder gehabt haben.
Ermittlungsakten bestätigen laufende Prüfungen – ähnliche Beschwerden gab es bereits 2024.
Meta weist alles zurück
Meta erklärt, ein Zugriff auf verschlüsselte Inhalte sei „technisch unmöglich“.
WhatsApp wirbt seit Jahren damit, dass nur Sender und Empfänger Nachrichten lesen können.
Debatte um Hintertüren in der EU
Parallel läuft die Diskussion um „Client-Side-Scanning“, bei dem Inhalte schon auf dem Gerät geprüft würden.
US law enforcement has been investigating claims that Meta personnel can access WhatsApp messages, despite the company’s statements that the chat service is private and encrypted, according to interviews and an agent’s report seen by Bloomberg News https://t.co/8dfzY6wFvE
— Bloomberg (@business) January 29, 2026
Die Pflicht dafür wurde zwar gestoppt, freiwilliges Scannen ist Messenger-Diensten jedoch künftig erlaubt.
Was bislang feststeht
Ob Metas Verschlüsselung gebrochen wurde, müssen Ermittlungen zeigen.
Öffentlich bekannt ist derzeit keine Methode, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung direkt aushebelt. Doch jede Schwachstelle auf dem Gerät selbst bleibt ein Risiko, auch für Apple-Nutzer, die WhatsApp verwenden.
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