Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Apples KI-Plan war lange ein anderer.
Apple plante laut Bloomberg-Insider Mark Gurman zunächst, Siri komplett neu auf Basis von Claude aufzubauen – dem Sprachmodell der KI-Firma Anthropic.
Google spielte in diesen Überlegungen lange keine Rolle. Erst wenige Monate vor der Entscheidung kam Bewegung in die Sache.
Der Preis war zu hoch
Der Grund für den Kurswechsel war offenbar banal – und sehr Apple-typisch: Geld. Anthropic verlangte mehrere Milliarden Dollar pro Jahr, mit jährlich steigenden Kosten.
Laut Gurman fühlte sich Apple dabei „in die Zange genommen“. Für einen Dienst, der auf hunderten Millionen Geräten laufen soll, war das dem Konzern zu riskant.
Intern läuft trotzdem Anthropic
Paradox: Obwohl Apple sich offiziell für Googles Gemini entschieden hat, läuft intern weiterhin vieles auf Anthropic.
Bloomberg’s @markgurman says that even though Apple partnered with Google Gemini for Siri, they actually run their business on Anthropic.
„Apple runs on Anthropic at this point. Anthropic is powering a lot of the stuff Apple’s doing internally in terms of product development and… pic.twitter.com/NpW0Pyj03J
— TBPN (@tbpn) January 29, 2026
Claude-Modelle kommen bei der Produktentwicklung und in internen Tools zum Einsatz – teils als angepasste Versionen auf Apples eigenen Servern.
Start mit iOS 26.4
Die neue, personalisierte Siri mit Gemini-Unterstützung soll mit iOS 26.4 erscheinen, voraussichtlich im Frühjahr.
Erwartet werden persönlicher Kontext, App-übergreifende Steuerung und ein besseres Verständnis von Inhalten auf dem Bildschirm – allerdings wohl nur auf neueren iPhones ab dem 15 Pro.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Anthropic

