Apple hat überraschend das israelische KI-Startup Q.AI übernommen.
Apple zahlt dafür nahe 2 Milliarden US-Dollar. Das geht aus einem Bericht der Financial Times hervor. Dieser Kauf zählt zu den größten Übernahmen in der Geschichte des Unternehmens und zeigt, wie stark Apple seine Aktivitäten im Bereich künstliche Intelligenz ausweiten will.
Was macht Q.AI genau?
Q.AI ist ein noch weitgehend unbekanntes Technologieunternehmen, das an Wegen arbeitet, maschinelles Lernen und bildbasierte KI in neue Anwendungen zu überführen.
Laut Apple-Management soll die Technologie dazu beitragen, künftige Produkte besser mit KI-Funktionen auszustatten. Die genaue Rolle der Q.AI-Software in kommenden Apple-Systemen ist derzeit noch offen.

Im Zuge der Übernahme wird das Führungsteam von Q.AI zum Konzern wechseln, darunter auch der CEO Aviad Maizels.
Maizels ist kein Unbekannter für Apple
Schon einmal hatte er ein Unternehmen gegründet, das Apple aufgekauft hat. Die frühere Firma PrimeSense lieferte Technologie, die in Apples Gesichtserkennungslösungen eingesetzt wurde.
Apple betont, dass die Expertise von Q.AI neue Impulse für maschinelles Lernen und Bildanalyse bringen soll. Ziel ist es laut internen Aussagen, Geräte und Software so weiterzuentwickeln, dass sie noch intelligenter auf Nutzer reagieren und komplexe Aufgaben meistern können.
Mit Blick auf die wachsende Konkurrenz im KI-Bereich – etwa durch große Anbieter wie Google, Meta oder spezialisierte KI-Unternehmen – ist der Schritt ein weiteres Signal, dass Apple im Wettlauf um KI-Technologien stärker mitmischen will.
Die Übernahme erfolgt in einem Moment, in dem Apple seine KI-Strategie weiter ausbaut und verstärkt smarte Funktionen in seine Hardware und Dienste integriert.
Während Apple die Transaktionsdetails nicht offiziell bestätigt hat, zeigt die Höhe der Investition, wie wichtig Künstliche Intelligenz für die Zukunft des Konzerns ist. Mit Q.AI im Portfolio dürfte Apple zusätzliche Kompetenzen gewinnen, die in kommenden Software-Generationen und Geräten ihren Ausdruck finden könnten.
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