Mit iOS 26.3 führt Apple eine neue Datenschutzfunktion ein, welche die Standortgenauigkeit in Mobilfunknetzen begrenzt.
Wir haben euch hier darüber bereits informiert. Auf den ersten Blick ist das ein eher kleines Feature, zumal es ausschließlich auf Geräten mit Apples eigenem Mobilfunkmodem verfügbar ist. Genau darin liegt jedoch die eigentliche Bedeutung.
Apple nimmt weiter Abschied von Qualcomm
Über weite Strecken der iPhone-Geschichte setzte Apple auf Mobilfunkmodems von Qualcomm. Seit einigen Jahren verfolgt Apple jedoch das Ziel, diese Schlüsselkomponente selbst zu entwickeln.
Den Anfang machte Anfang 2025 das iPhone 16e mit dem C1-Modem, gefolgt vom iPhone Air mit dem C1X sowie dem iPad Pro mit M5-Chip.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist dieser Schritt nachvollziehbar, nicht zuletzt wegen der angespannten Beziehung zwischen Apple und Qualcomm.
Für euch als Nutzer ist jedoch entscheidender, was sich dadurch konkret ändert: Apple kontrolliert Hardware und Software vollständig und kann beides enger verzahnen, ohne von externen Roadmaps abhängig zu sein.
Ausblick auf eine spannende Zukunft
Die neue Option „Genaue Ortung begrenzen“ ist das erste klar sichtbare Nutzer-Feature, das ausschließlich durch Apples eigenes Modem ermöglicht wird. Sie erlaubt es, Mobilfunkanbietern nur eine grobe Positionsbestimmung zu liefern, ohne Auswirkungen auf Netzqualität oder Notrufdienste.
Und sie zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Apple beim Mobilfunkchip die volle Kontrolle hat, etwa bei Datenschutz, Energieeffizienz oder Konnektivität.
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