Der KI-Agent Moltbot (ex-Clawdbot) erfreut sich so großer Beliebtheit, dass bei Apple Mac minis knapp werden.
Bei Moltbot handelt es sich nämlich um einen KI-Assistenten, der lokal auf einem Computer installiert werden kann und dann permanent komplexe Aufgaben abarbeitet. Es ist eine Vorschau darauf, wie eine sehr intelligente Siri in einer hoffentlich nicht mehr allzu fernen Zukunft aussehen könnte. Unter anderem hier wurde ein großer Hype rund um Moltbot losgetreten.
Warum ist genau der Mac mini so beliebt
Der Mac mini gilt seit längerem als sehr beliebter Computer in der KI-Szene. Er ist nicht sonderlich teuer und bietet dank dem M4 (Pro) Chip genug Leistung für anspruchsvolle KI-Berechnungen. Da er so energieeffizient ist, kann der Agent quasi 24/7 verschiedene Arbeiten erledigen, ohne zu schlafen oder Lohn zu erhalten.
Had some fun today
Got 12 Mac Minis setup with 12 Clawdbots running 12 Ralph Wiggums with my 12 Claude Max Plans
Wake up. It’s 2026. You’re getting left behind in the dust pic.twitter.com/2vul9aJGCk
— Jeff Tang (@jefftangx) January 23, 2026
Das Open-Source Projekt hieß anfangs Clawdbot, wurde aber vor Kurzem auf Moltbot umbenannt, weil sich die Anwälte von Anthropic wegen der namentlichen Ähnlichkeit zum KI-Modell „Claude“ gemeldet haben.
Moltbot beeindruckt – Experten warnen jedoch
Moltbot kann per Docker lokal auf einen Computer, vorzugsweise den Mac mini, installiert werden und verwendet verschiedene KI-Modelle und Tools, um die gewünschte Aufgabe zu erledigen. Der Agent greift selbstständig auf APIs und Komponenten über die MCP-Schnittstelle zu. Das sogenannte Model Contest Protocol wird als einheitliche Verbindung von fast allen KI-Tools genutzt.
🦞 BIG NEWS: We’ve molted!
Clawdbot → Moltbot
Clawd → MoltySame lobster soul, new shell. Anthropic asked us to change our name (trademark stuff), and honestly? „Molt“ fits perfectly – it’s what lobsters do to grow.
New handle: @moltbot
Same mission: AI that actually does…— Mr. Lobster🦞 (@moltbot) January 27, 2026
Genau hier liegt nach dem Blog All-AI die Gefahr: Wer Workflows (vielleicht auch unwissentlich) nicht nur rein lokal, sondern in einem öffentlichen Netzwerk bzw. Server ausführt, kann durch die MCP-Schnittstelle kompromittiert werden. Hacker könnten Schadcode einschleusen oder den Agenten dazu bringen, Firmengeheimnisse oder Dateien von eurem Computer zu übermitteln.
Habt ihr den KI-Agent Moltbot schon mal ausprobiert?
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