Die Klick-Euphorie am Release-Tag weicht einer neuen Ära der Vorsicht.
iOS 26 ist auf etwa der Hälfte der iPhones angekommen. Während Umfragen unter Enthusiasten von 78 Prozent sprechen, dämpft StatCounter die Erwartungen und sieht die reale Verbreitung eher bei 50 Prozent.
Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Denn wer an solchen Umfragen teilnimmt, ist eher Technik-affin. Das bedeutet für iOS 26: Die schnelle Verbreitung ist vorbei, der Rest der Nutzerschaft zögert.
Akku-Sorgen und Design-Kritik
Warum der Zwangsstopp? Fast 25 Prozent fürchten um ihre Akkulaufzeit, gefolgt von Performance-Sorgen.
Das neue „Liquid Glass“-Design spaltet die Gemüter: 17,5 Prozent finden es unübersichtlich. Und der Fakt, dass man visuelle Effekte nicht voll deaktivieren kann, nervt fast jeden Zehnten.
Das Ende der Update-Disziplin
Nur noch 38,8 Prozent installieren neue Versionen sofort. Der Rest taktiert: Man wartet auf Bug-Fixes, vertraut auf die (oft träge) Automatik oder hat schlicht Angst, dass der Weg zurück zu iOS 18 verbaut ist.
Ein Update ist heute kein „Muss“ mehr, sondern ein abgewogenes Risiko.
iOS 26 Adoption Hits 50%, But Some Users Are Still Reluctant to Update https://t.co/n5W88XjnMp pic.twitter.com/cjyiaCLsRA
— MacRumors.com (@MacRumors) January 27, 2026
Unwissenheit als Bremsschuh
Erstaunlich: 28 Prozent der Nicht-Wechsler wissen gar nicht, dass iOS 26 überhaupt existiert.
Die Kommunikation scheint also ebenso zu haken wie das Vertrauen in die Stabilität. Wer installiert hat, bleibt kritisch: 72 Prozent der Nutzer hatten im Vorfeld Bedenken.
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