Apple zieht bei Künstlicher Intelligenz die Notbremse – und sortiert Zuständigkeiten neu.
Software-Chef Craig Federighi ist nun auch für die gesamte KI-Strategie zuständig.
Damit liegen iOS, macOS, Siri und Apple Intelligence erstmals in einer Hand. Der Schritt folgt auf interne Verzögerungen und den wachsenden Abstand zu Google, OpenAI und Microsoft.
Externe Hilfe erlaubt und erwünscht
Unter Federighi öffnet sich Apple stärker für fremde KI-Modelle. Künftig werden Systeme wie Googles Gemini Apple-Funktionen ergänzen.
Das ist ein klarer Bruch mit dem bisherigen Dogma, alles selbst entwickeln zu müssen. Tempo geht nun vor Stolz.
Was Federighi ausdrücklich nicht will
Trotz Kurswechsel bleibt der einstige KI-Skeptiker vorsichtig. Verwegene Ideen wie einen von Künstlicher Intelligenz automatisch sortierten iPhone-Home-Screen lehnte er ab.
Craig Federighi rejected feature that would use AI to design your iPhone’s home screen: report https://t.co/hU9MLTSUpY by @ChanceHMiller
— 9to5Mac (@9to5mac) January 22, 2026
Zu viel KI-Eigenleben könnte laut Federighi Nutzer irritieren und Apples Anspruch auf Kontrolle und Klarheit untergraben.
KI, aber ohne Kontrollverlust
Craig Federighis Linie ist klar: KI soll helfen, nicht überraschen. Apple setzt auf berechenbare Funktionen, Datenschutz und tiefe Systemintegration statt auf spektakuläre Experimente. Aufholen ja – aber ausschließlich nach Apple-Regeln.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

